Herbstfarben: in der Natur und für die Haare
Der Sommer ist wohl vorüber und für die meisten von uns gilt es, spätestens ab dieser Woche mit dem Schulbeginn wieder in den Alltag zu finden. Ich finde, diese Übergangszeit vom Sommer zum Herbst hat immer ein bisschen etwas mit Abschied nehmen, aber eben auch mit Neubeginn zu tun.

Während der heißen Tage war es sehr angenehm, die Haare zusammenzubinden oder hochstecken zu können. Aber bei offener Tragweise ist der Schnitt doch häufig rausgewachsen und nicht mehr als solcher erkennbar. Kein schlechter Zeitpunkt, um über einen (neuen) Haarschnitt nachzudenken. Wer stolz auf seine Sonnen-Effekte im Haar ist, benötigt vielleicht nur einen Schnitt der Spitzen.

Auch die Farben ändern sich in den folgenden Wochen und Monaten – in der Natur, wie bei den Haaren. Das im Sommer stets begehrte Blond weicht dunkleren, wärmeren Tönen: Braun und Mahagoni sind angesagt, es gibt hier wunderschöne, weich abgestimmte Farbnuancen, die Ihnen unsere Friseurinnen und Friseure in Reutingen und Metzingen gern zeigen. Auch für Blonde (die, die es sind oder auch die, die es werden wollen) gibt es neue, warme Gold- und Rosétöne.

Ganz unterschiedliche Wirkung kann man durch die gewählte Färbetechnik erzeugen. Two-Tone-Techniken wie Balayage, Ombré oder Face Framing bringen im Gegensatz zu Strähnen weichere Farbverläufe und wirken daher sehr natürlich.

Ich erkläre Ihnen kurz mal die Unterschiede:

Balayage kommt vom französischen „balayer“ und heißt fegen. Hier trägt der Friseur die Farbe direkt mit dem Pinsel auf das Haar auf. Für diese Technik braucht man nicht nur eine ruhige Hand, sondern auch Übung. Bitte nicht selbst ausprobieren, da das Ergebnis sonst leicht fleckig wirken kann.

Mit Ombré (= Schatten) ist ein Farbverlauf vom oben nach unten gemeint. Der dunklere Haaransatz wird in der Regel bis mindestens Ohrhöhe natürlich belassen, erst dann beginnt ein sanfter Farbübergang, der sich bis zu den Haarspitzen aufhellt. Diese Technik wählen Kundinnen gern, die zwar ihren Look auffrischen wollen, jedoch nicht ihre Haarfarbe komplett ändern möchten.

Beim Face Framing werden hauptsächlich die Haarsträhnen mit Farbe behandelt, die das Gesicht umrahmen. Hier schaffen leichte Aufhellungen eine weiche Kontur, die sehr natürlich wirkt und eigentlich jedem Gesicht schmeichelt. Auch weiße Haare, die sich gern zunächst an den Schläfen zeigen, lassen sich so gut kaschieren. Da sie ja weiß nachwachsen, mag hier oft ein Blondton viel weichere Übergänge erzeugen als die eigene, oft dunklere Haarfarbe.

Neu ist auch das sogenannte Gloss Smudging. Dieses sehe ich eher als Ergänzung zu bisherigen Strähnen- oder Balayage-Techniken. Wie der Lip Gloss auf den Lippen setzt das Gloss Smudging einen glänzenden Schimmer als Abschluss über das gesamte Haar. To smudge bedeutet verschmieren, verwischen und beschreibt den Vorgang, wie der Gloss – nämlich wieder mit dem Pinsel – auf dem Haar verteilt wird. Dieses abschließende Finish bringt nicht nur Glanz, es lässt auch Strähnen, die vielleicht doch eine Spur zu sehr nach künstlichen Strähnen aussehen, natürlicher wirken. Das Gute am Gloss Smudging ist, dass es auf jeder Haarfarbe angewendet werden kann. Einziger Nachteil: nach sechs bis acht Wochen ist der Effekt wieder rausgewaschen und muss wiederholt werden.

So, nun hoffe ich, Ihnen genügend Anregungen für den Wiederbeginn Ihres Alltags gegeben zu haben. Natürlich beraten Sie unsere Friseure und Friseurinnen auch ganz individuell, wenn Sie uns besuchen. Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße

Ihr

Daniel Schmid

Noch ist es nicht so weit, aber bald können wir diese Farbenpracht bei einem Herbstspaziergang genießen.

Noch ist es nicht so weit, aber bald können wir diese Farbenpracht bei einem Herbstspaziergang genießen.