Hyazinthen bringen mit ihrem zauberhaften Duft den Frühling ins Zimmer, auch wenn’s draußen noch schneit

Hyazinthen bringen mit ihrem zauberhaften Duft den Frühling ins Zimmer, auch wenn’s draußen noch schneit

Der meteorologische Frühlingsanfang war bereits am 1. März, dem Tag, an dem die Friseursalons in ganz Deutschland wieder öffnen durften. Und mit der Öffnung der Blumengeschäfte ist es jetzt auch möglich, sich bereits die Düfte des Frühlings ins Haus zu holen: zum Beispiel mit Hyazynthen, Tulpen oder Narzissen. Dieser Frühlingsduft tut auch der Seele gut, vor allem, wenn der tatsächliche Frühling noch ein wenig auf sich warten lässt, und es draußen sogar graupelt.

Mit welchen Düften verbinden Sie den Frühling?

Duftet stark: Bärlauch (Allium ursinum)

Duftet stark: Bärlauch (Allium ursinum)

Für mich, der ich gern im Wald Sport mache, ist der Duft des Bärlauchs ganz eng mit dem Frühling verbunden. Und an vielen Stellen kann man nun beobachten, wie der Waldboden von Tag zu Tag ein wenig grüner wird. Der Bärlauch lässt sich nämlich auch von den derzeit kalten Temperaturen nicht aufhalten.

Wie viele Düfte wir Menschen unterscheiden können, ist umstritten. Die früher oft zu lesende Zahl von 10000 ist wohl deutlich zu niedrig angesetzt. Inzwischen schätzt man, dass Menschen über eine Billion verschiedene Mischungen von Riechstoffen unterscheiden können. Das menschliche Riechvermögen hängt allerdings auch sehr von der individuellen Veranlagung und dem persönlichen Riech-Training ab. Der Mensch hat übrigens 20 Millionen Riechzellen, ein Schäferhund besitzt 200 Millionen Riechzellen, wie Spektrum der Wissenschaft schreibt. Mit Gerüchen verbinden wir sehr oft auch ganz bestimmte Stimmungen oder Erinnerungen. Wenn wir zum Beispiel den belebenden Duft von Rosmarin riechen, denken viele von uns an die Provence im Süden Frankreichs. Vielleicht ist das ein Grund, warum viele unserer Gäste die Rosmarin-Haarpflegeprodukte von Aveda so schätzen.

Geruchssinn-Studien seit Beginn der Pandemie

Der Verlust des Geruchssinns wurde übrigens sehr schnell seit Beginn der Pandemie bei infizierten Menschen beobachtet. Etwa 80 Prozent der Corona-Erkrankten verlieren ihre Fähigkeit zu riechen. Es ist damit nicht nur ein sehr häufiges, sondern auch ein frühes Symptom einer Covid-19-Infektion. Wer also merkt, dass er auf einmal den Kaffeeduft am Morgen nicht mehr wahrnimmt, sollte sich testen lassen! Die Geruchssinn-Studien, die seit Beginn der Pandemie ausgeweitet und intensiviert wurden, machen Erkrankten, die ihren Geruchsinn verloren haben, jedoch Mut: weil sich der Geruchsinn schulen und schärfen lässt, geht man davon aus, dass er sich zumindest bis zu einem gewissen Grad auch regenerieren lässt.

Bis bald wieder!

Daniel Schmid

Supernasen! Für Hunde dient das Riechorgan zur Orientierung, der Geruchssinn ist ihr wichtigster Sinn

Echte Supernasen! Für Hunde dient das Riechorgan zur Orientierung, der Geruchssinn ist ihr wichtigster Sinn. Foto: © Schöne Postkarten

 

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